"Ach wenn ich doch nur jemand anderes wäre ..." Wer kennt diesen Gedanken
nicht; besonders wenn man in verhärteten Mustern und Strukturen oder einer
festgefahrenen Familiensituation gefangen ist, und das Leben scheinbar
unveränderlich auf der Stelle tritt. "Ich war schon immer so, wie ich jetzt bin,
habe schon immer so empfunden ..." Eine leise sehnsuchtsvolle Stimme
seufzt: "Wie schön könnte mein Leben sein, wenn ich einen anderen Vater,
eine andere Mutter gehabt hätte, wenn ich in andere soziale Umstände
geboren worden oder in einem anderen Land aufgewachsen wäre, das andere
Geschlecht oder eine andere Hautfarbe hätte."
Der Workshop "WHEEL OF LIFE" bietet die Gelegenheit, diese Phantasien spielerisch zu verwirklichen. Für die Zeit des Workshops nehmen wir an, wir hätten mehr als nur ein Leben. Dies erlaubt uns, Blickwinkel und Standpunkte erfundener Personen ein zu nehmen und zu erforschen.
Es ist dazu nicht nötig vom Konzept der Wiedergeburt überzeugt zu sein.
Im Rahmen dieses Workshops sehen wir die Möglichkeit wieder geboren zu werden als Chance seelische Evolution durch die Epochen und im Verlauf eines Menschenlebens zu begreifen. "Man kann sagen, daß wir uns im Laufe unseres Lebens mehrmals selbst reinkarnieren. Wenn wir die Schwellen zwischen Kindheit und Jugend, von der Jugend zum Erwachsenenalter von dort zur Lebensmitte und zum Alter überschreiten, betreten wir jedes Mal eine neue Ebene, fangen wir von vorne an." (Paul Rebillot)
"WHEEL OF LIFE" ist eine Chance, die vielen Persönlichkeiten, die in
einer Seele existieren, lebendig werden zu lassen und kennen zu lernen: Die,
von denen wir träumen, nach denen wir uns sehnen und die wir lieben genau
so wie die, die uns Schwierigkeiten bereiten oder die, die uns überraschen, auf die wir neugierig sind und über die wir uns wundern.
Dabei bleibt es den Teilnehmern und Teilnehmerinnen selbst überlassen, wie tief sie sich auf ihre eigenen Prozesse einlassen. Innerhalb dieser Struktur ist der Rahmen besonders weit gesteckt: Vom spielerisch phantasievollen Kreativtraining bis zum tiefen Selbsterfahrungsprozeß ist alles möglich.
Geleitet wird der Workshop von Karen-Ann Roschild, die ihre Ausbildung bei Paul Rebillot, dem Erfinder dieses Workshops, 2001 abgeschlossen hat und bis 2008 als seine Assistentin und Co-Leiterin mit ihm durch Europa reiste. Seit 2009 leitet Karen-Ann Roschild selbständig Selbsterfahrungsprozessse Die Co-Leitung übernimmt Gerlinde Ladera, die am IGE in Paul Rebillots Arbeit ausgebildet wird.
Paul Rebillot ist Schauspiellehrer und Gestalttherapeut mit einem tiefen
Wissen über die Kraft des Mythos. Seit 1973 arbeitet er fast ausschließlich mit
Ritualen der Transformation, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen erlauben, ihr eigenes inneres Drama spielerisch zu entdecken und zu erforschen.
Paul Rebillot wurde 1931 in Detroit geboren, studierte Philosophie und
Theaterwissenschaften; ihn faszinierten und beeinflußten östliche Meditationspraxis,
das No-Theater und die Begegnung mit der Gestalttherapie.
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